Story:
Charakter:
Charakter:
Sehr lange konditionell fordernde Tour, wenn man sie an einem Tag macht. Alternativ kann man die Tour auch auf zwei Tage aufteilen:
- Tag 1: von Krün (875 m) bis zum Soiernhaus (1622 m)
- Tag 2: vom Soiernhaus (1622 m) bis zur Schöttelkarspitze (2050 m), danach Abstieg nach Krün (875 m)
- Kategorie: Rot
- Anfängereignung: bedingt (die letzten Meter zum Gipfel können als heikel empfunden werden)
- Kindereignung: bedingt (ältere trittsichere und geübte Kinder)
- Landschaft: Landschaftlich einmalig - Bergkulisse mit interessanten Felsformationen und den beiden smaragdgrünen Soiernseen im Talkessel zwischen Schöttelkarspitze (2050 m), Soiernspitze (2257 m) und Krapfenkarspitze (2109 m), überhaupt nicht überlaufen (liegt vermutlich am endlos langen Zustieg)
- Für uns ein Geheimtipp! Es müssen nicht immer die ganz hohen Berge sein!
Vom Wanderparkplatz in Krün (kostenlos) starten, zunächst über die Isarbrücke
und nach dieser den breiten Wander(Forst)weg (Nr. 364) in Richtung Fischbachalm (1402 m) lange und stetig bergauf wandern. Genau auf Höhe der Fischbachalm zweigt nach rechts der idyllische Lakaiensteig ab. Dieser schmale Pfad verläuft zunächst noch harmlos über Weide- und Waldflächen, bevor er sich stellenweise ausgesetzt und nur teilweise drahtseilversichert an der östlichen Bergflanke der Ausläufer zur Schöttelkarspitze entlang windet. Wer nicht trittsicher ist, sollte ab Fischbachalm auf dem breiten Forstweg bleiben. Der Lakaiensteig verläuft ohne nennenswerte Steigungen, da bereits an der Fischbachalm die Höhe von 1402 m erreicht ist und bis zum Soiernhaus auf einer Wanderstrecke von etwa 3,5 km nur 220 Hm zu bewältigen sind (Fischbachalm - Soiernhaus etwa 1:20 Stunden bei normalem Tempo).
Der weitere Aufstieg zur Schöttelkarspitze ist nicht sonderlich schwierig, aber einige Stellen verlangen Trittsicherheit - für den Gipfelaufstieg ab Soiernhaus haben wir 1:10 Stunden mit einer Fotopause gebraucht. Die letzten Meter zum Gipfel empfanden wir als die schwierigsten und unangenehmsten, vor allem im Abstieg, weil der Weg überwiegend über steiles Geröll und (loses) Gestein verläuft und dabei über absturzgefährliche Bereiche führt - Fehltritte sind hier absolut verboten. Nicht umsonst ist es bereits eine rote Tour, die an diesen Stellen nach unserer Meinung auch ein "schwarz" verdient hätte. Für den Rückweg nach Krün haben wir ab dem Soiernhaus die harmlosere Variante über den bereits erwähnten Forstweg 364 gewählt, der aber im ersten Teilstück auch sehr interessant immer an den westlichen Ausläufern der Krapfenkarspitze (2109 m) über Serpentinen abwärts schlängelt. Dort ist es auch noch ein schmaler Pfad, der erst an der Materialseilbahn-Talstation des Soiernhauses in den breiten Forstweg übergeht.
Einkehrmöglichkeiten:
- Fischbachalm
- Soiernhaus
Tips:
Zeitig starten (deutlich vor 09:00 Uhr) - der Wanderparkplatz füllt sich dann schlagartig.
Zeitig starten (deutlich vor 09:00 Uhr) - der Wanderparkplatz füllt sich dann schlagartig.
ÖPNV:
- RVO-Buslinie 9608 (Kochel - Mittenwald - Garmisch-Partenkirchen)
Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, auf halber Strecke zwischen Soiernhaus und Gipfel auf Gämsen zu treffen (kurz hinter den letzten Bäumen).
Diese lassen sich aus einiger Entfernung wunderschön beobachten und nicht aus der Ruhe bringen, wenn man Lärm und lautes Reden vermeidet.
Tags:
Schöttelkar, Soiernhaus, Soiernhütte, Soiernseen, Fischbachalm, Krün, Soiernspitze, Krapfenkarspitze
Schöttelkar, Soiernhaus, Soiernhütte, Soiernseen, Fischbachalm, Krün, Soiernspitze, Krapfenkarspitze
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