Story:
Zwei-Tages-Tour mit Übernachtung in der Reintalangerhütte (oder wahlweise auch in der Knorrhütte)
Zwei-Tages-Tour mit Übernachtung in der Reintalangerhütte (oder wahlweise auch in der Knorrhütte)
Tour-Charakter:
An einem Tag sehr lange Tour - deshalb ist eine Hüttenübernachtung auf jeden Fall empfehlenswert. Größtenteils technisch unschwieriges Gelände, dennoch gibt es anstrengende Abschnitte, z.B. der Übergang vom Reintalanger auf das Platt. Der "Felsensteig" ist steil und, wie der Name schon sagt, felsig. Der steile Geröllhang vom Sonnalpin vorbei an der Forschungsstation zum versicherten Steig des Zugspitzmassivs hat es auch ziemlich in sich. Hier ist Trittsicherheit gefragt - nicht nur in eigenem Interesse, sondern auch, um keine Steine für unterhalb laufende Bergsteiger loszutreten. Der nachfolgende versicherte Steig ist technisch nicht schwierig, trotzdem ist Aufmerksamkeit und Trittsicherheit oberstes Gebot.
Wer sich die letzten Meter vom Sonnalpin nicht zutraut, kann auch von dort entspannt mit der Seilbahn auf den bebauten Gipfel fahren.
Verpflegungspunkte:
- Imbiss am Eingang der Partnachklamm
- Bockhütte (nur im Juli und August bewirtschaftet)
- Reintalangerhütte
- Knorrhütte
- Sonnalpin
Tips:
Übernachtung in der Reintalangerhütte mit dem traditionellen musikalischen Weckruf um 06:00 Uhr.
Parken: am Skistadion Garmisch-Partenkirchen (Ticket mit ausreichender Dauer ziehen - es wird dort kontrolliert)
Partnachklamm: Kostet Eintritt - Kleingeld bereithalten
Die Hüttenumgebung ist traumhaft schön und die Hütte unheimlich urig, deshalb ist sie unsere Empfehlung.
Wer etwas Glück hat, erlebt einen gemütlichen Hüttenabend mit Musik (Hüttencrew spielt Akkordeon und Hackbrett).
Für Hüttenübernachtungen gilt: Nur Bares ist Wahres.
Hüttenschlafsack mitbringen.
Weitere Infos unter:
www.reintalangerhuette.de
Noch ein Wort zum eigentlichen (Ost)Gipfel der Zugspitze:
Ich habe jetzt mehrmals das Schaupiel erlebt, dass völlig unerfahrene Leute (auch Seilbahn- und Sandalentouristen) den Klettersteig zum goldenen Kreuz ungesichert begangen haben und sich anschließend von oben kaum noch runtergetraut haben. Wer den Klettersteig begeht, sollte nicht nur selbst dazu in der Lage (und ausgestattet) sein, sondern auch immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den oben genannten Leuten halten (das ist an schönen Tagen aufgrund der Menschenmassen schwer genug) und mit Unachtsamkeiten und Fehltritten anderer rechnen. Der Kalkstein ist in diesem Bereich extrem abgespeckt und glatt, bei Nässe extrem gefährlich.
Grundsätzlich sollte der Ostgipfel nur mit Klettersteigausrüstung begangen werden.
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