Nachdem das Wetter wieder "besser" wurde, d.h. kein Regen, habe ich mich von unserem Hotel, dem Alpengasthof Garfrescha, bei der Bergstation der Garfreschabahn aufgemacht zum Gantenkopf. Dieser Aufstieg war schon mal recht heftig (450 Höhenmeter auf ca. 2 km). Vom Gantenkopf ging's dann einigermaßen gemächlich zur Nova Stuaba und der Bergstation der Versattla-Bahn. Hinter der Seilbahn dann wieder ein heftiger Aufstieg auch über Geröllfelder zur Versatla (fast 400 Höhenmeter).Weiter ging's auf dem Grat zum höchsten Punkt der Tour der Madrisella (2466m). Zwischen durch gab es noch einige Schneefelder und auf dem Grat habe ich mir Handschuhe gewünscht (im Juli :)). Ich habe mich entschieden den Madrisella Gipfel zu Besteigen und nicht zu umgehen. Leider war die Aussicht vom Gipfel sehr beschränkt, da vom Tal Wolken herauf kamen. Zum Glück blieb es aber bei Wolkenfetzen.Am Matschunerköpfle vorbei zum Matschuner Joch bagan der Abstieg. Am Matschuner Joch war ich sehr überrascht, daß ich bis dahin nur 9 km geschafft hatte, aber ich hatte ja auch schon zwei, drei Höhenmeter gemacht. Vom Matschuner Joch ging es mehr oder weniger im Bach und Geröllfelder steil nach unten. Der Bach mündete in den Seressee an dem es vorbei ging zur Käserei Alpe Nova. Nach einem Glas frischen Milch fast "eben" (nur noch 300 Höhenmeter) zurück nach Garfrescha.
Auf dem Großteil der Tour keine Einkehrmöglichkeit. Nur an der Bergstation der Versattla-Bahn, kurz vor dem Ende bei der Alpe Nova um den dort hergestellen Sauerkäse zu versuchen oder natürlich am Ende im Alpenhotel Garfrescha
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